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Sortiment · 7 Sorten

Winterstreumittel

Mit dem passenden Streumittel bleiben Gehwege, Einfahrten und Hofflächen auch bei Eis und Schnee sicher begehbar. Hier findest du Streusalz zum Auftauen, salzfreies Streugut aus Sand, Lava und Blähton sowie zwei Gemische, die beides verbinden. Alle Sorten gibt es im 20-kg-Sack für den Hauseingang oder im Big Bag für große Flächen.

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Meersalz 0–5 mm, EN 16811-1
nass trocken
Meersalz 0–5 mm, EN 16811-1
ab
€40,90
Streusalz-Lava-Gemisch 0-5 mm
nass trocken
Streusalz-Lava-Gemisch 0-5 mm
ab
€41,90
Streusalz-Sand-Gemisch 0-5 mm – Nahaufnahme trocken (links) und nass (rechts) im Vergleich
nass trocken
Streusalz-Sand-Gemisch 0-5 mm
ab
€39,90
Streusand 0,2-2 mm – Nahaufnahme trocken (links) und nass (rechts) im Vergleich
nass trocken
Streusand, 0,2 - 2 mm
ab
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Lavadur, 1-5
nass trocken
Lavadur, 1-5 mm
ab
€40,90
Lavadur, 0-2
nass trocken
Lavadur, 0-2 mm
ab
€37,90
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Blähton 1-5 mm, Winterstreugranulat – Nahaufnahme trocken (links) und nass (rechts) im Vergleich
nass trocken
Blähton 1-5 mm, Winterstreugranulat
ab
€40,90

So wirken Streumittel gegen Glätte

Streumittel arbeiten auf zwei verschiedene Arten. Salz senkt den Gefrierpunkt von Wasser und löst Eis und festgetretenen Schnee auf. Sand, Lava und Blähton tauen dagegen nichts, legen aber eine raue Schicht auf die glatte Fläche, an der Schuhsohlen und Reifen Halt finden. Fachleute sprechen deshalb von auftauenden und abstumpfenden Streumitteln. Welche Wirkung du brauchst, hängt von der Fläche, vom Wetter und von den Regeln deiner Gemeinde ab.

Streusalz

Unser Meersalz 0–5 mm ist ein Auftausalz nach EN 16811-1, der europäischen Norm für Natriumchlorid im Winterdienst. Es wirkt schnell und gründlich, auch auf festgetretenem Schnee. Bei strengem Frost unter etwa minus 10 Grad lässt die Wirkung spürbar nach. Salz hat allerdings Nebenwirkungen. Es schadet Bäumen und Pflanzen am Wegesrand, greift Beton und Metall an und kann die Pfoten von Hunden und Katzen entzünden. Streu es deshalb sparsam und nur dort, wo du es wirklich brauchst.

Salzfreies Streugut

Streusand 0,2–2 mm, Lavadur und Blähton 1–5 mm machen glatte Flächen sofort griffig, weil sie nicht erst tauen müssen. Boden und Pflanzen bleiben dabei unbelastet, und vielerorts sind diese Streumittel auch dort erlaubt, wo Salz verboten ist. Lavadur ist ein poröser Lavasplitt in warmem Braun, den es in 1–5 mm und in der feineren Körnung 0–2 mm gibt. Seine raue Oberfläche gibt besonders guten Halt, und anders als Salz verursacht Lava keinen Rost an Autos, Geländern und Toren. Blähton ist ein gebranntes Tongranulat, sehr leicht und entsprechend ergiebig. Nach Neuschnee oder wenn es wieder friert, musst du salzfreies Streugut erneuern. Dafür kehrst du es im Frühjahr einfach zusammen und kannst es im nächsten Winter wieder verwenden.

Gemische aus Salz und Granulat

Das Streusalz-Lava-Gemisch und das Streusalz-Sand-Gemisch verbinden beide Wirkungen. Das Salz taut das Eis an, das Granulat gibt vom ersten Schritt an Halt. Das ist praktisch an Treppen, Rampen und Gefällen, wo du nicht warten willst, bis das Salz gewirkt hat. Weil die Gemische Salz enthalten, gelten für sie dieselben Regeln wie für reines Streusalz.

Welches Streumittel für welche Fläche?

Gehwege, Treppen und Hauseingänge

Vor dem Haus zählt vor allem, dass niemand ausrutscht. Streusand oder Lavadur machen den Weg sofort griffig und schonen Pflaster und Beetränder. An Treppen und steilen Stellen erlauben viele Gemeinden ausnahmsweise Salz, dort hilft ein Gemisch, das taut und zugleich Halt gibt. Stell dir einen Sack griffbereit neben die Haustür und lagere ihn trocken, dann bist du auch bei überraschendem Blitzeis schnell gerüstet.

Einfahrten, Höfe und Parkplätze

Große Flächen, auf denen auch Autos fahren, brauchen viel Material. Hier lohnt sich der Big Bag. Für private Einfahrten mit Pflaster oder Naturstein empfehlen wir salzfreies Streugut, weil Tausalz empfindliche Beläge auf Dauer angreifen kann. Auf Firmengeländen, Kundenparkplätzen und Zufahrten, die schon früh am Morgen sicher sein müssen, ist Streusalz oft die schnellere Lösung, sofern es vor Ort erlaubt ist.

Rasen, Beete und Bäume

Neben Rasenkanten, Hecken und Beeten solltest du ganz auf Salz verzichten. Mit dem Schmelzwasser gelangt es in den Boden und schädigt die Wurzeln. Die Folgen zeigen sich oft erst Monate später an braunen Blatträndern und vorzeitigem Laubfall. Lavadur und Blähton sind hier die bessere Wahl. Beide kannst du nach dem Winter zusammenkehren oder einfach im Beet lassen, wo sie den Boden lockern.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Streumittel brauche ich pro Quadratmeter?

Bei Streusalz reichen meist 10 bis 20 Gramm pro Quadratmeter, bei dickem Eis etwas mehr. Abstumpfendes Streugut wie Streusand oder Lavadur brauchst du in deutlich größerer Menge, üblich sind etwa 100 bis 200 Gramm pro Quadratmeter. Mit einem 20-kg-Sack Streusalz kannst du also rund 1.000 Quadratmeter einmal abstreuen, mit einem Sack Streusand etwa 100 bis 200 Quadratmeter.

Ab welcher Temperatur wirkt Streusalz nicht mehr?

Am besten wirkt Streusalz bei leichtem Frost bis etwa minus 10 Grad. Wird es kälter, taut es nur noch sehr langsam. Bei strengem Frost greifst du deshalb besser zu Streusand, Lavadur oder Blähton, die unabhängig von der Temperatur für Halt sorgen.

Darf ich Streusalz vor meinem Haus streuen?

Das regelt deine Gemeinde. In vielen Städten und Gemeinden ist Streusalz für Privatleute auf Gehwegen verboten, Verstöße können ein Bußgeld kosten. Ausnahmen gibt es meist bei Blitzeis sowie für Treppen und andere Gefahrenstellen. Welche Regeln bei dir gelten, steht in der örtlichen Satzung zum Winterdienst oder zur Straßenreinigung. Abstumpfendes Streugut wie Sand oder Lavagranulat ist dagegen fast überall erlaubt und wird von vielen Gemeinden ausdrücklich empfohlen.

Welche Alternative gibt es zu Streusalz?

Streusand, Lavadur und Blähton kommen ganz ohne Salz aus. Eis tauen diese Streumittel zwar nicht, sie machen glatte Flächen aber sofort griffig und schonen Pflanzen, Böden und Pfoten. Wenn du auf die Tauwirkung nicht ganz verzichten möchtest, verbinden unsere Gemische aus Salz und Lava oder Salz und Sand beides.

Was mache ich nach dem Winter mit dem Streugut?

Salzfreies Streugut kehrst du zusammen, sobald Schnee und Eis getaut sind. Ist es sauber, lagerst du es trocken und streust es im nächsten Winter wieder. Kehre Sand und Splitt dabei nicht in den Gully, dort setzen sie sich ab und können den Abfluss verstopfen. Salz musst du nicht einsammeln, es löst sich im Schmelzwasser auf.