Was sind Ziersteine?
Ziersteine sind Natur- oder Glassteine, die nicht flächig verlegt, sondern einzeln gesetzt werden. Anders als Kies oder Splitt bedecken sie keinen Boden, sondern geben einem Gartenbereich einen Mittelpunkt. Bei uns gehören drei Gruppen dazu, die sich in Form und Wirkung deutlich unterscheiden.
Die drei Gruppen im Überblick
- Monolithen sind stehende Säulen aus einem Stück, oft teilweise poliert. Sie wirken aufgerichtet und ziehen den Blick nach oben.
- Findlinge sind gewachsene, rundliche Solitäre. Sie liegen und wirken dadurch ruhig und selbstverständlich, als hätten sie schon immer dort gelegen.
- Glasbrocken sind gebrochenes Schmelzglas in kräftigen Farben. Sie leben vom Licht und leuchten, sobald die Sonne durch die Bruchkanten fällt.
Wo ein Zierstein am besten wirkt
Ein Zierstein braucht Raum um sich herum. Am stärksten wirkt er dort, wo der Blick ohnehin hinfällt, etwa am Ende eines Weges, neben dem Eingang oder als Gegenpunkt zu einer großen Pflanze. In einer Kiesfläche kommt er besonders gut zur Geltung, weil der ruhige Untergrund ihn freistellt. Setz lieber ein großes Stück als drei kleine, sonst zerfällt die Wirkung.
Größe und Untergrund
Ziersteine bringen einiges an Gewicht mit. Plane deshalb vorher, wie der Stein an seinen Platz kommt und ob der Untergrund trägt. Monolithen werden ein Stück eingegraben, damit sie sicher stehen. Findlinge kannst du auf ein verdichtetes Kiesbett legen. Bei Glasbrocken achtest du am besten darauf, dass die Bruchkanten nicht an einen Weg grenzen, an dem Kinder barfuß laufen.
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